Verlag Moritz Schäfer
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Geschichten aus dem alten Dresden   
Mit dem Weißeritzmühlgraben durch unsere Stadt

Von Wolfgang Müller und Frank Laborge.
1. Aufl 2011

326 Seiten mit 900 Fotos, Zeichnungen, Plänen und Skizzen. Format 29,7 x 21,0 cm.

Artikel-Nr. 507
Gewicht: 950 g


ISBN: 978-3-939025-23-8

Der Weißeritzmühlgraben, ein 4 km langer Mühlgraben aus dem 16. Jahrhundert, war ein von den Wassern der Weißeritz gespeis­ter künstlicher Mühlengraben durch Dresden, der von herausragender Bedeutung für die Industriegeschichte der Stadt war. Knapp 5 Jahrhunderte lang, bis zu seiner Stilllegung 1937, trieb der Mühlgraben über 20 verschiedenartige Wassermühlen an und stellte damit ein erstes frühindus­trielles Zentrum der Stadt Dresden dar. Die Vielfalt der Mühlen war beeindruckend: Neben Getreide-, Säge-, Papier-, Öl-, Walk- und Gewürzmühlen gab es Tabakmühlen, Pulver-, Nudel-, Hammer-, Schmelz-, Spiegel- und Marmorschleifmühlen sowie eine Kanonenbohrmühle.

Die beiden Autoren Wolfgang Müller, Gründungsvorsitzender des DGM-Landesverbandes Sachsen und den sächsischen Mühlen noch immer eng verbunden, und Frank Laborge, Dresdner Stadtgeschichtsfreund, führen mit dem Buch quasi auf einer historischen Wanderung vom Dresdner Stadtteil Löbtau, wo der Mühlgraben von der Weißeritz abzweigt, durch Dresden hindurch bis zur Wiedereinmündung des Mühlgrabens in die Weißeritz, kurz bevor diese in die Elbe einmündet. Dabei lernt der Leser in unterhaltsamer Weise die vielfältige und wissenswerte Geschichte zu beiden Seiten des einstigen Mühlbachs kennen. Der Leser wird in das Dresden vergangener Jahrhunderte hineinversetzt, Menschen, Maschinen und Gewerke früherer Jahrhunderte und eine Vielzahl von Details werden dem Leser vor Augen geführt, u. a. durch die höchst ausführliche Bebilderung des Buches.

Das Buch will das Bewusstsein und das Interesse für die Geschichte Dresdens erwecken, lenkt aber zugleich die Beachtung auf Wind- und Wassermühlen, die als Kultur- und Technikdenkmale für die Technikgeschichte allgemein von größter Bedeutung sind. Es ist allein schon aufgrund der sehr ausführlichen Bebilderung für zweierlei Leserkreise von großem Interesse: für Mühlenfreunde und für die Freunde der Stadt Dresden, die einstmals zu Recht aufgrund ihrer grandiosen Architektur und der exzellenten Kunstsammlungen als „Elb­florenz“ bezeichnet und vom italienischen Maler Canaletto so malerisch herausragend dargestellt wurde.

 
34,90 EUR 1)

lieferbar



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Letzte Aktualisierung: 18.06.2019, 09:20
 
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